François Höpflinger

Alter, Kohorte und Periode - Grundsätze und Problematik einer Kohortenanalyse

1) Problemstellung

Unterschiede im Verhalten oder in den Einstellungen verschiedener Altersgruppen können sowohl altersspezifische Veränderungen als auch Generationenunterschiede und/oder Effekte unterschiedlicher Zeitperioden widerspiegeln.

Das Verhalten oder die Einstellungen von Personen können sich mit dem chronologischen Alter verändern, sei es weil Altern mit sozio-biologischen Veränderungen einhergeht, sei es weil sich mit zunehmender Dauer des Lebens die persönlichen Erfahrungen verändern oder weil bestimmte soziale Rollen altersabhängig sind.

Gleichzeitig ist aber auch zu vermuten, dass verschiedene Geburtsjahrgänge spezifische Verhaltensstrukturen und Einstellungsmuster aufweisen; beispielsweise weil Personen unterschiedlicher Geburtsjahrgänge zu unterschiedlichen Zeitpunkten sozialisiert wurden. Insbesondere können sich bestimmte zeitgeschichtliche Ereignisse (Krieg, Krisen, Revolutionen) oder gesellschaftliche Bedingungen (wie Erziehungsstile) langfristig auf das Verhalten spezifischer Geburtsjahrgänge auswirken. Die Kohortenanalyse - wie sie zuerst in der Demographie entwickelt wurde - hat denn zum Ziel, die Veränderungen im Lebenslauf verschiedener Geburtsjahrgänge genauer zu erfassen. Idealerweise wird angestrebt, die spezifischen Einflüsse von Alter, Kohortenzugehörigkeit und zeitgeschichtlichen Faktoren (Periodeneffekte) zu trennen.

Speziell bei gerontologischen Untersuchungen ist es wichtig, die Unterschiede zwischen alters-, kohorten- und periodenspezifischen Effekten genauer zu analysieren, sollen Fehlschlüsse vermieden werden. Speziell bei Querschnittsdaten ist die Gefahr gross, dass Unterschiede, die auf Generationenwandel oder zeitgeschichtliche Entwicklungen zurückgehen, als altersspezifische Veränderungen interpretiert werden. Eine Lebenslauf- und Altersforschung, die generationenspezifische und zeitgeschichtliche Effekte vergisst, kommt allzuleicht in die Gefahr, Unterschiede zwischen Personen unterschiedlichen Alters als altersspezifische Unterschiede zu interpretieren. Damit verbunden sind Fehlschätzungen etwa über die Auswirkungen demographischen Alterns oder über die zukünftige Struktur der Rentnerbevölkerung usw.

Eine differenzierte gerontologische Analyse muss sich zum Ziel setzen, genau festzuhalten, in welcher Weise unterschiedliche Geburtsjarhgänge in einem sich ständig wandelnden zeitgeschichtlichen Kontext älter werden.

Wie nachfolgend gezeigt wird, ist das Auseinanderhalten der jeweils spezifischen Effekte von Alter, Kohortenzugehörigkeit und Zeitfaktoren (Perioden) allerdings nicht einfach. Dies ist aus verschiedenen Gründen der Fall: Zum ersten ist ein Alter-Kohorten-Perioden-Modell auf der operationalen Ebene überdeterminiert. Zum zweiten können sich zwischen den Effekten von Alter, Kohortenzugehörigkeit und zeitgeschichtlichen Faktoren komplexe interaktive Zusammenhänge ergeben. Zum dritten sind Alter, Kohorte, Periode zwar leicht operationalisierbare Indikatoren, aber inhaltlich umfassen sie komplexe, mehrdimensionale Aspekte sozialer Realität.

2) Zur Operationalisierung von Alter, Kohorte, Periode

Eines der Grundprobleme einer differenzierten soziologischen oder demographischen Lebenslaufanalyse besteht darin, dass die drei Konzepte 'Alter, Kohorte', Periode' zwar leicht operationalisiert werden können, sie inhaltlich jedoch sehr vage Konzepte darstellen. Dies verführt dazu, Kohortenanalyse rein methodisch bzw. 'technokratisch' anzugehen, wobei mit komplexen mathematischen Modellen gearbeitet wird, deren konzeptuellen und theoretischen Bedeutungen unscharf bleiben. .

Betrachten wir zuerst die operationale Ebene, lässt sich folgendes festhalten:

Alter (age): In einfacher operationaler Form ist Alter die Zeitdauer (meist gemessen in Jahren), die zwischen Geburt (oder Eintritt eines für die Analyse relevanten Ereignisses (Erstheirat, Eintritt in den Betrieb) und dem Beobachtungszeitpunkt vergangen ist. In vielen Studien wird Alter als Differenz zwischen Geburtsjahr und Beobachtungsjahr erfasst. Bei einigen demographischen Analysen wird allerdings auch das Alter in erfüllten Lebensjahren erfasst (was einschliesst dass Personen im Alter x aus zwei Geburtsjahrgängen stammen) Die Erfassung des Lebensalters ist in entwickelten Ländern im allgemeinen problemlos. In nicht-industrialisierten Ländern kann das genaue Geburtsjahr allerdings unbekannt sein (wodurch sich eine Konzentration des angegebenen Alters auf runde Jahreszahlen, wie 30, 40, 50, 60 oder 70 Jahre, ergibt.

Im allgemeinen empfiehlt es sich in Befragungen nicht nach dem 'Alter', sondern nach dem genauen Geburtsdatum zu fragen. Dies reduziert nicht nur die Verweigerungsraten, sondern ermöglicht auch eine genauere Erfassung des Alters bei wichtigen biographischen Ereignissen (Heiratsalter, Alter bei Pensionierung) sowie eine detaillierte Berechnung von lebenszyklischen Intervallen (z.B. Dauer von Heirat bis zur Geburt eines ersten Kindes usw.).

Im übrigen muss sich 'Dauer' nicht unbedingt auf das Lebensalter beziehen. Bei einer Analyse von Heiratskohorten ist die Ehedauer die relevante Grösse, bei einer Studie etwa von Mitarbeitern kann die Dauer der Betriebszugehörigkeit usw. von Interesse sein.

Periode (period): In rein operationaler Ebene bezieht sich das Konzept 'Periode' auf den Zeitpunkt einer relevanten Beobachtung (z.B. Beobachtungsjahr, Jahr der Einschulung, der Pensionierung). Welcher Zeitpunkt relevant ist, hängt von der Fragestellung einer Studie ab. Bei biographischen Studien kann es das Jahr des Schuleintrittes, des Berufsbeginnes, Heiratsjahr, das Jahr der Pensionierung usw. sein. So werden beispielsweise Personen, die vor einem Systemwechsel der Altersvorsorge pensioniert wurden, eine andere finanzielle Perspektive aufweisen als Personen, die erst nach dem Systemwechsel ins Rentenalter eintragen.

In den meisten Studien wird die Periode als Jahr x (für Ereignis y oder Beobachtung z) benützt. In multiplen Auswertungsverfahren können Periodeneffekte etwa durch die Benützung von Dummy-Variablen (z.B. im Jahr des Erdbebens, der grossen Flut an Ort Y wohnhaft: Ja/nein) operationalisert werden. In einzelnen Fällen kann neben dem Jahr auch der Monat oder sogar der Wochentag relevant sein, etwa wenn saisonale Schwankungen oder Wochenrhythmen wichtige Erklärungsfaktoren sein können (z.B. bei Studien über Freizeitverhalten).

Kohorte (cohort): Strikt operationell wird Kohorte als Zeitpunkt des relevanten Ausgangsereignisses erfasst. Bei Geburtskohorten ist dies etwa das Geburtsjahr, bei Heiratskohorten ist es das Heiratsjahr usw. Zu einer Geburtskohorte gehören alle Personen, die im gleichen Jahr zur Welt kamen, zur gleichen Heiratskohorte alle Personen, die im gleichen Jahr geheiratet haben usw.

Eine Kohortenanalyse kann - auf der operationalen Ebene einer Analyse von Geburtskohorten - wie folgt schematisiert werden (vgl. Schema 1: Schema einer Kohortentabelle).

Schema 1: Operationales Grundschema einer Kohortenanalyse

        Periode (P) (Jahre)      
  1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2010
Alter:                  
20-24 C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7    
25-29   C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7  
30-34     C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7
35-39       C1 C2 C3 C4 C5 C6
40-44         C1 C2 C3 C4 C5
45-49           C1 C2 C3 C4
50-54             C1 C2 C3
55-59               C1 C2
60-64                 C1

C1-C7: Kohorten (hier 5-jährige Geburtskohorten)
Lesebeispiel: 1946-1950 geborene Personen (Geburtskohorte C1) waren 1970 20-24 Jahre alt, 1980 schon 30-34-jährig, und im Jahre 2000 schon 50-54 Jahre alt.

Das methodische Hauptproblem bei der Analyse einer Kohortentabelle besteht nun darin, dass auf der operationalen Ebene zwischen Alter (A), Periode (P) und Kohorte (C) eine exakt lineare Beziehung vorliegt (vgl. auch Hagenaars 1990: 326f.):

A= P-C

Alter ist genau die Differenz zwischen Beobachtungsdatum und Geburtsdatum. Sobald die Werte für zwei der drei Komponenten A, P oder C bekannt sind, ist der Wert der dritten Komponente fixiert. Deshalb ist es unmöglich, eine voneinander unabhängige Kreuztabelle aller drei Variablen zu erhalten. Eine Variable ist immer schon in den zwei anderen Variablen mitenthalten. Oder in Worten experimenteller Wissenschaft: Es ist unmöglich, den dritten Faktor unabhängig von den anderen zwei Faktoren variieren zu lassen; einfach weil zwei Personen gleichen Alters immer auch der gleichen Kohorte angehören.

Dieser in der Kohortenanalyse als 'Identifikationsproblem' (identification problem') bekannte Sachverhalt erschwert eine genaue Separation der Effekte von Alter, Periode und Kohorte. Zur Lösung des 'identification problem' wurden verschiedene technische Lösungen vorgeschlagen (vgl. Donaldson, Horn 1992, Hagenaars 1990: 326ff.). Eine einfache, wenn theoretisch oft problematische Lösung besteht darin, anzunehmen, dass eine der drei Komponenten von vornherein als insignifikant sei und nur die Effekte der bei beiden übrigen Komponenten zu beachten. So lassen sich etwa Periodeneffekte vernachlässigen, um primär die Wechselwirkung von Alter und Kohorte zu analysieren, etwa um altersspezifische Veränderungen unterschiedlicher Geburtsjahrgänge zu vergleichen. Eine andere, allerdings umstrittene Methode besteht darin, die alters- und kohortenspezifischen Effekte durch eine Trendannahme - etwa zur Erfassung säkularer struktureller Wandlungen - zu korrigieren. Aus methodischen und theoretischen Ueberlegungen bleibt jedoch keine der technischen Lösungen ohne Kritik.

In diesem Zusammenhang ist die Feststellung zentral, dass das Identifikationsproblem nur gilt, wenn wir eine rein operationale Betrachtung von Alter, Kohorte und Periode haben. Wenn wir jedoch - was entscheidend ist - konzeptuelle und theoretische Ueberlegungen machen, was Alter, Zugehörigkeit zu einem Geburtsjahrgang und zeitgeschichtliche Wandlungen bedeuten, wird rasch klar, dass zwischen den drei Indikatoren keineswegs einfache lineare Relationen vorliegen. "The identification problem should first of all be solved on the basis of theoretical considerations by explicating the possible meanings of the three key variables and their possible effects on the dependent variable. The cause of the problem, equality restriction, exists only at the operational level. If we look at what is meant by the operational variables Age, Period, and Cohort at the theoretical level, no such simple linear relationship exists among the three key variables." (Hagenaars 1990: 329). Im Grunde bedeutet dies, dass zur Lösung der Frage nach dem relativen Beitrag der drei Faktoren Alter, Kohorte, Periode schon detaillierte theoretische Vorüberlegungen vorhanden sein müssen. "You have to know the answer to get the answer. More precisely, you must know something important about the answer to learn more of the answer. This is because age, cohort, and time constitute a muddle. They are redundant quantities that cannot be independently varied to produce unique contributions to a dependent variable. Assumptions must be made before quantitative analyses can be sensibly interpreted." (Donaldson, Horn 1992: 213).

3) Periode, Kohorte und Alter aus konzeptueller Sicht

Angesichts der vorher angeführten Empfehlungen scheint es nützlich, 'Alter, Periode, Kohorte' unter konzeptuellen und theoretischen Gesichtspunkten zu diskutieren.

A) Periodeneffekte: Hinter der Variable 'Zeitperiode' können sich im einzelnen eine ganze Reihe sehr unterschiedlicher sozialer, kultureller, wirtschaftlicher, politischer oder klimatischer Kontexteinflüsse verbergen, die direkt oder indirekt das Verhalten oder Einstellungen der untersuchten Populationen beeinflussen. Unterscheiden lassen sich vereinfacht primär drei Formen von Periodeneffekten:

- der Einfluss einmaliger, diskreter Ereignisse, die das Verhalten zum jeweiligen Beobachtungszeitpunkt nur kurzfristig beeinflussen oder 'stören'.

- der Einfluss diskreter Ereignisse, die sich längerfristig auf das Verhalten auswirken, und

- längerfristige soziale, wirtschaftliche und kulturelle Trends und Wandlungen, die direkt oder indirekt das Verhalten von Personen im Verlaufe verschiedener Beobachtungszeitpunkte beeinflussen.

Da sich viele historische Ereignisse, kontextuelle Störungen oder gesellschaftliche Trends jeweils auf spezifische Altersgruppen rsp. Geburtsjahrgänge unterschiedlich auswirken, ist in vielen Fällen allerdings mit interaktiven Zusammenhängen zwischen Periode und Alter bzw. Periode und Kohorte zu rechnen.

Am einfachsten sind im allgemeinen einmalige, diskrete Ereignisse (kurzfristiger Art) herauszufiltern. Dazu gehören etwa Epidemien, die kurzfristig etwa die altersspezifische Mortalitätskurven 'stören', beispielsweise Grippeepidemien, die primär in höheren Altersgruppen eine temporäre Erhöhung der Mortalität zeitigen. Daneben können beispielsweise auch klimatische Störungen zu namhaften Periodeneffekten führen. So beeinflusst eine aussergewöhnliche Regenperiode etwa das Konsum-, Reise- und Freizeitverhalten von Befragten zu gegebenen Messzeitpunkten (ohne dass anzunehmen ist, dass sich damit auch längerfristige Verschiebungen des entsprechenden Verhaltens ergeben).

Vergleichsweise einfach herauszufiltern sind teilweise auch spezifische sozio-politische Veränderungen, die klar abgrenzbare Verhaltensbereiche berühren. So wird eine gesetzliche Herauf- oder Herabsetzung des Pensionierungsalters sich vorerst nur bei den direkt betroffenen Altersgruppe auswirken. Nachfolgend werden jedoch auch die nachkommenden Generationen berührt, und die entsprechende Wirkung einer solchen Gesetzesmassnahme lässt sich in graphischer Form gut illustrieren. Dasselbe gilt etwa für Veränderungen der Heirats- und Scheidungsgesetzgebung, die zumeist nur spezifische Gruppen betreffen. In solchen Fällen lässt sich die Wirkung solcher gesetzlicher Veränderungen auch statistisch genauer abklären (selbst wenn teilweise dadurch Probleme entstehen, dass antizipatorische Effekte schon vor Inkrafttreten der Gesetzesänderung möglich sind).

Schwieriger zu erfassen und zu messen sind hingegen Ereignisse mit breiter und möglicherweise längerfristiger Wirkung, wie Krisen, Kriege usw.. Wirtschaftliche Krisen, aber auch Kriege oder Revolutionen können ebenfalls zu namhaften Periodeneffekten führen, wobei in diesen Situationen neben kurzfristigen Effekten auch langfristige Wirkungen zu erwarten sind. Wirtschaftliche Krisen können etwa zur Verzögerung der Familiengründung beitragen, wodurch sich längerfristige Wirkungen etwa in den Generationenabständen ergeben. Perioden hoher Arbeitslosigkeit können sich - zumindest bei einigen Gruppen - langfristig negativ auf die Altersvorsorge auswirken usw. Oftmals berühren wirschaftliche Einbrüche, aber auch Kriege oder Revolutionen bestimmte Geburtskohorten in besonders starkem Masse (wodurch diese Kohorten etwa als 'Kriegsgeneration', Krisengeneration', 68er-Generation charakterisiert werden). In solchen Fällen werden zeitgeschichtliche Wandlungen sozusagen zu bedeutsamen Kohorteneffekte, und zwar in dem Sinne, dass zeitlich vergleichsweise nahe beieinanderliegende Geburtskohorten sich in ihrem Verhalten, ihren Einstellungen oder in ihrer sozio-demographischen Struktur in signifikanter (und teilweise bruchartiger) Weise voneinander unterscheiden.

Am schwierigsten als Periodeneffekte erkennbar sind sachgemäss längerfristige soziale, wirtschaftliche und kulturelle Trends, die zwar alle Altersgruppen bzw. Kohorten beeinflussen, dies jedoch möglicherweise in unterschiedlicher Intensität oder Richtung tun. Diese zeitgeschichtlichen Veränderungen implizieren einerseits, dass jede Kohorte im Verlaufe ihres Alterns mit je unterschiedlichen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontexten konfrontiert wird, andererseits beeinflussen wirtschaftliche Veränderungen das Verhalten und die Einstellungen quer über alle Altersgruppen bzw. Kohorten. Ein Beispiel ist etwa die Wohlstandsentwicklung der Nachkriegszeit, von der nicht allein die berufstätige Bevölkerung, sondern auch die Rentner/innen profitieren vermochten. Auch vom aufkommenden und sich ausbreitenden privaten Autoverkehr, den neuen Kommunikationsmedien usw. werden alle Altersgruppen berührt, wenn auch nicht in der gleichen Art und Weise. Oft wirkt sich auch grundsätzlicher kultureller Wertwandel in allen Altersgruppen aus (wogegen Modeströmungen - etwa in Kleidung, Musik usw. sich stärker auf bestimmte Altersgruppen bzw. Kohorten beschränken).

Sofern dies von der Datenlage möglich ist, kann zwischen direkt und indirekt betroffenen Personen(gruppen) unterschieden werden. Beispielsweise kann bei der Analyse des (periodenspezifischen) Effekts von Arbeitslosigkeit zwischen den Personen unterschieden werden, die direkt davon betroffen waren (z.B. Arbeitslosigkeit der Eltern, eigene Erfahrungen von Arbeitslosigkeit) und Personen, die höchstens indirekt (durch Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen) betroffen wurden. Durch diese Strategie lassen sich Periodeneffekte stärker spezifizieren.

Diese kurze, unvollständige Aufzählung und Analyse illustriert, wie komplex Periodeneffekte im einzelnen sein können. Am ehesten isolieren lassen sich diskrete Ereignisse, die entweder als kurzfristige 'Störung' auftreten oder die klar abgrenzbare Wirkungen haben (wie etwa gesetzliche Aenderungen des Pensionierungsalters). Bei langfristigen Trends lassen sich die zeitgeschichtlichen Einwirkungen unter Umständen durch eine (lineare) Trendanalyse bzw. Trendkorrektur abschätzen.

Teilweise ist allerdings die Interaktion zwischen Kohorten- und Periodenveränderungen so eng, dass konzeptuell unklar ist, inwieweit eine bestimmte Veränderung als Kohorten- oder Periodeneffekt zu interpretieren ist. Dies ist vor allem der Fall, wenn zeitgeschichtliche Entwicklungen die Struktur nachfolgender Geburtsjahrgänge verändern. So bedeutet der säkulare Ausbau des Bildungswesens, dass jede nachfolgende Kohorte eine bessere schulische und berufliche Ausbildung genoss. Oder der Trend zur Urbanisierung schliesst ein, dass der Anteil von Personen mit ländlicher Herkunft in jeder nachfolgende Geburtskohorte abnimmt. Jacques Hagenaars (1990: 337) schlägt denn folgende Regelung vor: "When period and cohort are considered simultaneously, cohort effects perhaps better represent continuously ongoing processes, whereas the influence of discrete events like the World Wars will be better reflected in period effects." (Hagenaars 1990: 337).

Kohorten: Als erstes ist darauf hinzuweisen, dass Kohorte (Geburtsjahrgang, Heiratsjahrgang usw.) vorerst nichts anderes als eine aggregative Grösse darstellt. Bei Geburtskohorten handelt sich um eine Aggregation von Individuen, die alle zu gleicher Zeit geboren sind und die deshalb unter spezifischen Umständen eine von anderen Geburtskohorten unterschiedliche demographische und sozio-strukturelle Zusammensetzung aufweisen. Geburtskohorten konstituieren jedoch apriori noch keine sozialen Gruppen im engeren Sinne (und dass Geburtskohorten etwa eine gemeinsame Identität, Gruppensolidarität oder gemeinsame Interessen aufweisen, ist faktisch sehr selten der Fall).

Kohorteneffekte ergeben sich denn kaum dadurch, dass verschiedene Geburtsjahrgänge je unterschiedliche Interessen und Solidaritäten aufweisen, sondern eher durch andere Faktoren:

Zum ersten können sich die Sozialisationsbedingungen verändert haben, und Personen der gleichen Geburtsjahrgänge haben analoge geschichtlichen Erfahrungen und Prägungen zu gleicher Zeit erfahren (vgl. Ryder 1965). Inwiefern die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Sozialisationsbedingungen in der ersten Lebensphase tatsächlich so prägend ist für Einstellungen, Orientierungen und Verhalten von Geburtsjahrgängen (bzw. Generationen), wie häufig angenommen wird, ist fraglich. So variieren die Sozialisationsbedingungen von Personen des gleichen Geburtsjahrganges sehr stark schicht- und geschlechtsspezifisch. Zudem hat namentlich die gerontologische Forschung aufgezeigt, dass Lern- und Sozialisationsprozesse sich nicht auf die ersten Lebensphase beschränken (womit auch die Dauerhaftigkeit einer 'Generationenprägung' stark relativiert wird). Die interne Variation innerhalb von Geburtsjahrgängen ist in nahezu allen Fällen weitaus bedeutender als die Variation zwischen Geburtsjahrgängen. Wenn von sozialisationsbedingten Kohortenunterschieden gesprochen wird, sollte immer klar ausgesprochen werden, von welchen prägenden und dauerhaften Faktoren ausgegangen wird.

Zum zweiten kann sich die sozio-demographische Zusammensetzung und strukturelle Lage von Geburtsjahrgängen verschieben. Aufgrund von Wanderungsbewegungen oder Veränderungen der Geburtenentwicklung kann sich die demographische Grösse von Geburtsjahrgängen verändern. Namentlich Richard A. Easterlin (1980) hat einige interessante, wenn auch umstrittene Thesen über Zusammenhänge zwischen der Grösse von Geburtsjahrgängen und ihren sozio-ökonomischen Chancen postuliert (etwa in der Richtung, dass geburtenstarke Jahrgänge (wie die Baby-Boom-Generation aufgrund ihrer Zahl unter erhöhter Konkurrenzbedingungen leiden, wogegen sich den nachfolgenden geburtenschwachen Jahrgängen bessere Chancen eröffneten). Ob die demographischen Zahlenverhältnisse tatsächlich in dem von Easterlin behaupteten Masse die sozio-ökonomische Mobilitätschancen aufeinanderfolgender Geburtsjahrgänge bestimmen, ist umstritten.Unbestritten ist jedoch, dass allein schon demographische Unterschiede zu merkbaren Kohortenunterschieden führen können. So können sich unter gewissen Bedingungen Unterschiede in der Geschlechterproportion (Ueberschuss oder Mangel an heiratsfähigen Frauen bzw. Männer) in signifikanter Weise auf das Heiratsverhalten verschiedener Geburts- bzw. Heiratsjahrgänge auswirken (zur Diskussion eines 'marriage squeeze, vgl. Klein, 1994; Schoen 1983). Auch Veränderungen der Mortalität bzw. der Ueberlebensordnung können zu messbaren Kohortenunterschieden beitragen, und entsprechend zeigen sich zwischen querschnitts- und längsschnittbezogenen Messungen der Lebenserwartung deutliche Differenzen (vgl. Bornsdorf, 1993; Dinkel 1984).

Allerdings reflektieren bei längerfristigen Trends (wie Rückgang der Mortalitätsraten, säkulare Veränderungen in der sozialen Struktur der Bevölkerung) die Kohortenunterschiede allerdings gerade nicht Spezifikas einzelner Geburtsjahrgänge, sondern die Tatsache, dass sich ein wesentlicher Teil gesellschaftlichen Wandels konkret über die Nachfolge von Generationen bzw. Geburtsjahrgängen 'abspielt'. Konzeptuell lässt sich dabei kaum eine klare Trennung zwischen zeitgeschichtlichen (periodenspezifischen) und kohortenspezifischen Effekten machen (da die Kohortenunterschiede den zeitgeschichtlichen Wandel in sich enthalten). Wenn sich etwa zeigt, dass nachfolgende Geburtsjahrgänge eine immer höhere Ausbildung erfahren (und damit etwa der Anteil unqualifizierter Personen sinkt), repräsentiert dies sozialen Wandel, der sich konkret in Kohortenunterschieden ausdrückt. Eine klare Trennung von Perioden- und Kohorteneffekten ergibt sich - wie vorher schon angeführt worden ist - wenn es um diskrete, kurzfristig prägende Einzelereignisse geht, die verschiedene Geburtsjahrgänge in diskontinuierlicher Weise betrifft.

Bei längerfristigen Trends ist hingegen die konzeptuelle Trennung von Kohortenunterschiede und Alterseffekten bedeutsam, speziell für die Interpretation von Lebensläufen oder von beobachteten Unterschieden zwischen Altersgruppen.

Die darin enthaltene Problematik lässt sich am besten anhand zweier Beispiele illustrieren:

a) Eine zunehmende Urbanisierung der Gesellschaft bedeutet, dass sich die Herkunftsbedingungen verschiedener Geburtsjahrgänge allmählich verschieben. Im Querschnittsvergleich diverser Altersgruppen ergibt sich mit zunehmendem Alter ein erhöhter Anteil von Personen mit ruraler Herkunft (etwa gemessen am Beruf des Vaters oder am Wohnort während der Kindheit). In diesem Falle würde niemand auf die Idee kommen, zu postulieren, dass sich die zunehmendem Alter eine verstärkte Ruralisierung ergibt.

b) Der Ausbau der schulischen und beruflichen Bildung der letzten Jahrzehnte schliesst ein, dass sich die Ausbildung jüngerer Geburtskohorten verbessert hat. Im Querschnittsvergleich ergibt sich mit zunehmendem Alter eine Verringerung der Ausbildung, und damit auch eine Reduktion der kognitiven Kompetenzen, soweit sie mit schulischer und beruflicher Ausbildung assoziiert sind. Im Gegensatz zum ersten Beispiel kam es in dieser Frage nicht selten zu Fehlschlüssen, indem die entsprechenden Querschnittsdaten zeitweise als Hinweis auf eine altersspezifische Reduktion der kognitiven Kompetenzen interpretiert wurden (und damit die Defizit-Theorien des Alters zu stützen schienen).

Bei der Analyse von Kohortenunterschieden sollte - soweit die Datenlage dies erlaubt - ganz allgemein versucht werden, die Effekte von Struktur- und Verhaltensänderungen genauer zu unterscheiden. Beobachtbare Unterschiede zwischen zwei oder mehreren Geburtsjahrgängen können auf zwei unterschiedliche Effekte zurückgeführt werden:

a) Effekte sozio-demographischer und struktureller Veränderungen, die die demographische, soziale oder ökonomische Struktur von Kohorten verändern (ohne dass damit eine Verhaltensänderung oder gar ein Wertwandel impliziert wird). Wird beispielsweise festgestellt, dass sich die Familiengründung nachfolgender Geburtsjahrgänge verzögert, kann dies unter Umständen einfach darauf zurückzuführen sein, dass in jüngeren Geburtskohorten mehr Personen eine höhere Ausbildung absolvieren, und da Personen mit höherer Ausbildung ihre Familiengründung später einsetzen als Personen mit geringerer Ausbildung, führt Bildungsexpansion auf aggregierter Ebene allgemein zu verzögerter Familiengründung (auch wenn sich das Verhalten von Personen gleicher Ausbildung nicht verändert).

b) Effekte von Verhaltens- und Einstellungsveränderungen innerhalb homogener sozialer oder demographischer Kategorien bzw. Gruppen. Am einfachsten sind solche Effekte nachzuweisen, wenn analoge Kohortendifferenzen nach Kontrolle sozio-demographischer oder sozio-struktureller Faktoren auftreten (z.B. wenn alle Bildungsgruppen eine verzögerte Familiengründung erfahren).

Faktisch stösst allerdings die Disaggregation von Struktureffekten und Verhaltenseffekten oft auf Schwierigkeiten, sei es, dass nicht alle Strukturdaten bestimmbar sind und das Postulat, nur Gleiches mit Gleichem zu vergleichen, nicht voll durchsetzbar ist. Zudem ist damit zu rechnen, dass sich die Kohortenunterschiede für verschiedene Untergruppen unterscheiden, was die Interpretation von Ergebnissen sicherlich nicht erleichtert. In jedem Fall sollten - auch im Rahmen theoretischer Ueberlegungen - zu rasche Interpretationen von Kohortenunterschiede im Sinne eines 'Wertwandels' vermieden werden. Dieselbe Aussage gilt für die Gefahr, Geburtsjahrgänge zu stark zu hypostasieren (etwa in dem Geburtsjahrgänge bzw. 'Generationen' als soziologisch relevante Kategorien mit eigener sozialer Identität wahrgenommen werden). Umfassendere Kohortensolidarität entsteht nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen (vgl. Ryder 1965). Insgesamt gesehen ist Solidarität unter Gleichaltrigen meist relativ gering und schwer zu stabilisieren (vgl. Davis/Van den Oever 1981). Das 'peer-group'-Phänomen - ein oft erwähntes Beispiel für die Solidarität unter Gleichaltrigen - umfasst meist nur relativ kleine, temporäre soziale Gruppen.

Alter: (Kalendarisches) Alter ist eine Messgrösse, die in den meisten Fällen recht einfach und eindeutig zu erfassen ist. Unter konzeptuellen Gesichtspunkten ist Alter jedoch alles anderes als eine eindeutige, klare Grösse. Zum einen hat die gerontologische Forschung gezeigt, dass neben dem chronologischen Alter auch andere Dimensionen des Alters (wie biologisches Alter, psychologisches Alter u.a.) bedeutsam sind (vgl. Höpflinger/Stuckelberger 1994: 68ff.). Zum zweiten ist selbst die Messgrösse 'kalendarisches Alter' in ihrer konzeptuellen und sozialen Bedeutung alles andere als eindeutig. So lässt sich etwa spekulieren, dass kalendarisches Alter im Grunde eine 'astrologische Grösse' darstellt, da damit angezeigt wird, wie oft man eine Umkreisung der Erde um die Sonne erlebt hat (vgl. O'Donohue 1992).

Alter (gemessen an der Differenz zwischen Geburtsdatum und Beobachtungsdatum) beinhaltet in jedem Fall unterschiedliche Dimensionen, die ihrerseits sehr verschiedene Aspekte enthalten können.

Erstens ist der Indikator Alter, wie mehrfach erwähnt, gleichbedeutend mit der Zugehörigkeit zu einem Geburtsjahrgang bzw. einer Geburtskohorte. Kohorteneffekte können dabei mit Alterseffekten interagieren, wenn bestimmte gesellschaftliche Wandlungen oder geschichtliche Ereignisse spezifische Altersgruppen unterschiedlich beeinflussen bzw. prägen.

Zweitens ist kalendarisches Alter gleichbedeutend mit Lebensdauer. Dauer ist vor allem zentral, wo irreversible und/oder kumulative Prozesse bedeutsam werden. Eine erhöhte Lebensdauer ist immer mit sozio-psychologischen Entwicklungen und Erfahrungen verknüpft, die selbst dann, wenn sie nicht irreversibel sind, zu altersspezifischen Differenzen führen können. Viele Prozesse brauchen Zeit, und in diesem Sinne ist die Dauer die entscheidende Grösse, sei es, dass sozialer Aufstieg, Reichtum (sofern nicht vererbt), aber auch Ich-Integration usw. innerhalb zeitlicher Prozesse eingegliedert sind; sei es, dass mit erhöhter Lebensdauer zwangsläufig bestimmte irreversible Entwicklungen (Lernprozesse, körperliches Wachstum und später körperliches Altern usw.) verbunden sind. Der Effekt von Alter im Sinne von Lebensdauer ist umso stärker, je irreversibler und kumulativer bestimmte erreichte Merkmale sind. So nimmt etwa der Anteil der Ledigen mit dem Alter ab, da eine Erstheirat den Ledigenstatus unwiderruflich ändert. Umgekehrt steigt etwa der Anteil von Personen mit hirnorganischen Störungen mit dem Alter an (da die Inzidenz solcher Störungen mit zunehmender Lebensdauer ansteigt). In einer differenzierten und individualisierten Gesellschaft ist allerdings bei den meisten zeitlich-dauerspezifischen Variablen auch mit zunehmender Heterogenität zu rechnen. Dh. Alter im Sinne von Dauer wirkt sich nicht allein auf Mittelwerte, sondern auch auf Varianzen aus. Dies gilt namentlich für Merkmale, die zwar stark kumulativen Charakter haben, nicht jedoch völlig irreversibel sind (z.B. Kapitalakkumulation, Wohneigentum, beruflicher Aufstieg, Lern- und Copingprozesse usw.).

Drittens ist Alter mehr oder weniger eng verhängt mit lebenszyklischen Situationen. Lebenszyklische Uebergänge, aber auch lebenskritische Ereignisse (wie etwa Verwitwung) sind - wenn meist nicht vollständig - mit dem kalendarischen Alter korreliert. Schul- und Berufsausbildung und Familiengründung konzentrieren sich in den früheren Lebensphasen, wogegen Verwitwung, Pflegebedürftigkeit usw. heute primär die späteren Lebensphasen betreffen. Einige lebenszyklische Uebergänge - wie Volljährigkeit, Pensionierung - sind teilweise sogar an das Erreichen spezifischer Altersgrenzen verknüpft. Gleichzeitig existieren soziale Normen darüber, in welchem Alter bestimmte biographische Ereignisse zu geschehen haben (z.B. Erstheirat, so dass Leute, die erst mit 70 Jahren eine Ehe eingehen, mit kritischem Blick betrachtet werden). In jedem Fall ist zu beachten, dass feststellbare Unterschiede zwischen Personen unterschiedlichen Alters auch Unterschiede in ihrer lebenszyklischen Stellung widerspiegen können. Dies ist vor allem dort bedeutsam, wo deutliche lebenszyklische Uebergänge oder lebenskritische Ereignisse von Bedeutung sind. So kann eine Zunahme von depressiven Stimmungen weniger mit dem Alt-werden an sich verhängt sein, sondern primär die Tatsache widerspiegeln, dass in höherem Alter lebenskritische Ereignisse (Verwitwung, eigene Erkrankung) häufiger werden (vgl. Mirowsky, Ross 1992).

Viertens ist Alter immer auch ein Indikator für 'Ueberleben' (Survival). Dies ist namentlich für höhere Altersgruppen relevant, und zwar insofern als die Ueberlebenswahrscheinlichkeit sozial sehr selektiv ist (reiche, gut ausgebildete Personen leben länger als arme, wenig qualifizierte Personen usw.). Soziale Selektivität des Ueberlebens führt im Extremfall dazu, dass Personen unterschiedlichen Alters sowohl eine je unterschiedliche interne Homogenität und unterschiedliche soziale Merkmale aufweisen. So verändert sich bei Hochbetagten nicht allein die Geschlechterproportionen, sondern innerhalb der beiden Geschlechter auch die soziale Zusammensetzung wesentlich (vgl. Stuckelberger/Höpflinger 1996). Speziell bei den höchstbetagten Männern - eine kleine selektive Gruppe - kann dieser Sachverhalt sich in rückläufigen altersspezifischen Prävelenzen etwa von hirnorganischen Störungen widerspiegeln (vgl. Perls 1995). Unter diesem Blickwinkel lässt sich vor allem bei gerontologischen Studien die prinzipielle Frage stellen, inwiefern unterschiedliche Altersgruppen tatsächlich sozial und sozio-ökonomisch vergleichbar sind.

Literatur:

Bomsdorf, Eckart (1993) Zur zukünftigen Entwicklung von Mortalität und Lebenserwartung der Geburtsjahrgänge 1903 bis 1993, Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, 19,1: 93-103.

Davis, K.; van den Oever, P. (1981) Age Relations and Public Policy in Advanced Industrial Societies, Population and Development Review, 7,1: 1-18.

Dinkel, Rainer (1984) Sterblichkeit in Perioden- und Kohortenbetrachtung, Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, 10: 477-500.

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Easterlin, Richard A. (1980) Birth and Fortune. The Impact of Numbers on Personal Welfare, Chicago: University of Chicago Press. (2nd. ed. 1987).

Hagenaars, Jacques A. (1990) Categorical Longitudinal Data. Log-linear panel, trend, and cohort analysis, Newbury Park/London: Sage Publ.

Höpflinger, François; Stuckelberger, Astrid (1999) Demographische Alterung und individuelles Altern, Zürich: Seismo-Verlag.

Klein, Thomas (1994) Marriage Squeeze und Ehestabilität. Eine empirische Untersuchung mit den Daten des sozio-ökonomischen Panels, Zeitschrift für Familienforschung, 6,3: 177-196.

Mirowsky, John; Ross, Catherine E. (1992) Age and Depression, Journal of Health and Social Behavior, 33: 187-205.

O'Donohue, William (1992) Is Gerontology a Branch of Astrology? The role of advanced age in scientific explanation, News Ideas in Psychology, 10,3: 321-329.

Perls, T. T. (1995) The oldest old, Scientific American, January:50-55.

Peterson, R.A. (1984) Asking the Age Question: A research note, Public Opinion Quarterly 48: 379-383.

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Schoen, Robert (1983) Measuring the Tightness of a Marriage Squeeze, Demography, 20,1: 61-78.

Stuckelberger, Astrid; Höpflinger, François (1996) Vieillissement différentiel: hommes et femmes, Zürich: Seismo-Verlag.

 

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