François Höpflinger, Pasqualina Perrig-Chiello

Mittleres Erwachsenenalter im gesellschaftlichen Wandel


Aus dem Inhalt:

Zur Stellung des mittleren Lebensalters zwischen Jugend und Alter

Mittleres Lebensalter und intergenerationelle Beziehungen

Mittleres Lebensalter und biographische Festlegungen

Hauptergebnisse eines empirischen Projekts zum Wandel des mittleren Erwachsenenalters - in Thesenform

Ausgewählte Literaturhinweise zum Thema


Das mittlere Erwachsenenalter - zwischen Jugend und Alter gelegen - ist häufig eine undramatische Lebensphase, in der sich jedoch viele 'stille Übergänge' abspielen. Einerseits verschiebt sich im mittleren Lebensalter allmählich die Lebensperspektive, sei es, dass das Leben, welches vor einem liegt, kürzer sein wird als das bisherige Leben; sei es, dass durch das Absterben der eigenen Eltern realisiert wird, plötzlich zur 'älteren Generation' zu gehören. Andererseits werden in dieser Lebensphase biographische Festlegungen allmählich bedeutsam, sei es, dass ursprüngliche berufliche und familiale Ziele plötzlich als unrealisierbar erscheinen, sei es, dass gerade ihre Verwirklichung nicht das gebracht hat, was zu Beginn vom Leben erwartet wurde.

Zur Stellung des mittleren Lebensalters zwischen Jugend und Alter

In einem gewissen Sinn handelt es sich beim mittleren Lebensalter um eine sozial ungenügend definierte Lebensphase, die primär durch ihren Zwischencharakter (nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt) bestimmt wird. Deshalb ergibt sich empirisch ein uneinheitliches Bild, in dem die einen Daten eine kontinuierliche Weiterentwicklung in dieser Lebensphase demonstrieren, wogegen andere Daten auf wesentliche lebenszyklische Einschnitte deuten. Das Auffälligste an den mittleren Jahren ist jedoch oft, dass sie so unauffällig verlaufen. Meist handelt es sich um allmähliche Wandlungsprozesse, die nur bei einer Minderheit die Form einer 'Krise' annehmen. Auch deshalb sind die Wandlungen im mittleren Lebensalter bisher oft unbeachtet geblieben. Einzig die Menopause bei Frauen wird seit einigen Jahren verstärkt thematisiert.

Mit dem Ende der jugendnahen Erwachsenenphase beginnt eine neue Form der Auseinandersetzung mit den Grenzen der eigenen körperlichen Existenz. Der Körper macht nicht mehr alles mit, was von ihm verlangt wird. Menopause, graue Haare bzw. Glatze, Gesichtsfalten usw. sind äussere Zeichen für den beginnenden Verlust eines jugendlichen Körpers. Da bei Frauen der soziale Status stärker als bei Männern mit körperlicher Attraktivität verbunden wird, sehen sich Frauen mit der Diskrepanz zwischen körperlichen Alterssignalen und psychischer Weiterentwicklung verstärkt konfrontiert. Insofern Frauen - von Männern - immer noch weitgehend gemäss jugendbezogenen Attraktivitätsnormen eingeschätzt und geschätzt werden, ist der mit sichtbarem körperlichem Altern verbundene soziale Statusverlust für Frauen fühlbarer als für Männer.

In den letzten Jahrzehnten erfolgte sowohl eine zeitliche Ausdehnung der jugendnahen Lebensphase (Postadoleszenz, vorelterliche Phase) als auch eine sozio-kulturelle 'Verjüngung' des Erwachsenenalters. Ein Ende einer jugendnahen Lebensphase - mit ihrer Orientierung an postadoleszenten Lebensformen und jugendlich geprägtem Freizeit- und Konsumverhalten - erfolgt heute häufig erst im 4. Lebensjahrzehnt. Auch deshalb kann der Verlust an 'Jugendlichkeit' im mittleren Lebensalter als bedrohlich erlebt werden. Die postmoderne Version einer 'midlife crisis' kann sich gerade daraus ergeben, dass endgültig von einer jahrelang internalisierten jugendnahen Wert- und Verhaltensorientierung Abschied genommen werden muss. Dieser Prozess kann 'schmerzvoll' sein, denn im Grunde haben wir nicht das Alter zu 'lieben gelernt', sondern nur gelernt, lange jung zu bleiben. Trotzdem handelt sich beim mittleren Erwachsenenalter gerade um eine Lebensphase, deren Verhaltens- und Lebensweisen sich in starkem Masse auf die Gestaltung des Alters auswirken.

Mittleres Lebensalter und intergenerationelle Beziehungen

Ein weiterer Wandel im mittleren Lebensalter ist die Verschiebung im Generationengefüge. Einerseits steht die mittlere Altersgruppe zwischen der jungen und der älteren Generation, wobei das Stichwort 'Sandwich-Generation' wegen seiner suggestiven Aussagekraft kritisch zu hinterfragen ist. Dennoch ist unverkennbar, dass in dieser Lebensphase nicht selten die Verantwortung sowohl für die jüngere Generation (Kinder bzw. Enkelkinder) als auch für die ältere Generation (betagte Eltern bzw. Elternteile) anfällt. Spätestens mit dem Auszug der Kinder setzt die sogenannte 'nachelterliche Lebensphase' ein. Der Auszug der Kinder aus dem Elternhaus - für die herangewachsenen Kinder ein normaler lebenszyklischer Prozess - kann die Lebenslage der Eltern grundlegend verändern. Ehefrauen und Ehemänner sehen sich auf ihre Ehebeziehung zurückgeworfen bzw. für allein erziehende Frauen bedeutet der Wegzug der Kinder häufig der Beginn des Alleinlebens.

Der Auszug der Kinder - und damit das Ende der Mutterpflichten - wurde zeitweise als eigentliche Lebenskrise von Frauen angesehen; als ein Lebensereignis, das Frauen in Depressionen stürzen würde, weil damit ihre eigentliche Lebensaufgabe - das Muttersein - zu Ende geht. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff des 'empty-nest'-Syndroms geprägt; das Syndrom des 'leeren Nestes'. Dieses Konzept, in den 1960er und frühen 1970er Jahren heftig diskutiert, erweist sich aus heutiger Sicht als fragwürdig. So wird etwa mit dem Bild des 'leeren Nestes' eine biologische Analogie verwendet, wonach die eigentlichen Aufgaben einer Frau auf ihre Mutterpflichten fixiert werden. Die nachelterliche Phase wird damit von vornherein abgewertet. Dabei bleibt unberücksichtigt, dass unter Bedingungen hoher Lebenserwartung die nachelterliche Phase länger dauert als die elterliche Lebensphase.

Die zweite wesentliche intergenerationelle Entwicklung, die sich häufig im mittleren Erwachsenenalter abspielt, ist das Älterwerden der eigenen Eltern und später ihr Absterben. Das Älterwerden der Eltern kann zur Umkehr der intergenerationellen Betreuung und Pflege führen: Die Eltern, die einen während der Kindheit betreut und gepflegt haben, werden ihrerseits oft zunehmend abhängig und pflegebedürftig. Demografische und soziale Veränderungen moderner Gesellschaften (Langlebigkeit und Frauenerwerbstätigkeit) führen dazu, dass in der späten Familienphase nicht selten ein Vereinbarkeitskonflikt zwischen Pflege und Beruf entsteht.

Auch das Absterben der eigenen Eltern kann - neben der damit verbundenen Trauer - wichtige soziale und wirtschaftliche Konsequenzen aufweisen: Erstens werden Frauen und Männer im mittleren und späteren Erwachsenenalter mit dem Absterben ihrer Elterngeneration selbst zur 'ältesten überlebenden Generation'. Sie treten an die Spitze des Generationengefüges. Zweitens können Frauen und Männer nicht selten substantielle Vermögensbeiträge erben. Da Erbschaften sozial höchst ungleich verteilt sind, erhöht sich die wirtschaftliche Ungleichheit in dieser Altersgruppe zusätzlich. Es gehört sozusagen zu den sozialen Widersprüchen dieser Lebensphase, dass im mittleren Lebensalter zwar die Ablösung von der Herkunftsfamilie - durch den Tod der Eltern - endgültig wird, jedoch gerade diese 'endgültige Loslösung' via Erbschaften den Effekt der Herkunftsfamilie für die eigene wirtschaftliche Lage erneut hervorhebt.

Mittleres Lebensalter und biographische Festlegungen

Das mittlere Erwachsenenalter ist auch eine Phase im Lebenslauf, in welcher biographische Festlegungen erstmals verstärkt hervortreten und bewältigt werden müssen. Diese Festlegungen können sich auf berufliche Dimensionen richten, etwa indem die Konsequenzen einer speziellen fachlichen Ausrichtung für den inskünftigen Karriereverlauf deutlich werden oder sich das Ende der beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten abzeichnet. Biographische Festlegungen können aber auch im privaten und familialen Bereich auftreten, etwa wenn sich die Chancen einer neuen Partnerwahl reduzieren oder der bisherige Lebensstil nur unter grossen Schwierigkeiten aufgegeben werden kann. Biographische Festlegungen können sich aber auch in Form körperlich-physischer Aspekte niederschlagen, etwa wenn die Vernachlässigung der Gesundheit in jungen Jahren in dieser Lebensphase erstmals zu wahrnehmbaren Schädigungen und Behinderungen führt. Das bisher Erreichte und Nichterreichte - vor dem Hintergrund sich allmählich eingrenzender Optionen - wird in dieser Lebensphase erstmals in seiner Bedeutung sichtbar. In den mittleren Jahren rücken die einen in die gesellschaftlichen Spitzenpositionen auf. Entsprechend sehen sie sich zumindest äusserlich auf dem Höhepunkt ihres Lebens. Wenn sie Diskrepanzen erfahren, dann nicht wegen Nichterreichen der beruflichen Ziele, sondern weil auch dieser äussere Erfolg nicht die Erfüllung aller Wünsche bringt. Die anderen verharren auf ihrem gesellschaftlichen Stand oder werden sogar abgewertet. Sie müssen ihre weitergehenden Aufstiegs- und Konsumwünsche zurückstecken und werden zunehmend von Jüngeren überholt.

Biographisch gesehen ist das individuelle Altern nicht primär ein Problem der Biologie und des Körpers, sondern ein Problem der Festlegung. Im Hinblick auf das eigene Lebensalter und im Rückblick auf die eigene Vergangenheit eröffnen sich Frauen und Männer bestimmte Möglichkeiten. Manche davon werden realisiert und viele verschliessen sich. Altern realisiert die Karriere, und zwar gerade dadurch, dass es deren Potentiale verschliesst: Mit jeder Entscheidung, mit jeder Wahl wurden und werden individuell erreichbare Alternativen aussortiert. In diesem Sinne ist Altern die gleichzeitige Akkumulation von Erreichtem und Ausgelassenem. Und es ist gerade im mittleren Lebensalter, wo dieses Dilemma modernen Lebens erstmals richtig sichtbar wird.

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Quelle: P. Perrig-Chiello, F. Höpflinger, Zwischen den Generationen. Frauen und Männer im mittleren Lebensalter Seismo-Verlag, Zürich 2001

Hauptergebnisse eines empirischen Projekts zum Wandel des mittleren Erwachsenenalters - in Thesenform

Die wichtigsten empirischen Resultate eines von Pasqualina Perrig-Chiello und François Höpflinger im Rahmen des Schwerpunktsprogramms "Zukunft Schweiz" durchgeführten Forschungsprojekts "Mittleres Alter im Wandel" lassen sich in Thesenform wie folgt zusammenfassen:

1) Wichtige Grundlagen für die Bewältigung der späteren Lebensphasen werden im mittleren Lebensalter gelegt. Eine vermehrte Beachtung des mittleren Lebensalters ist sowohl wichtig, weil sich in dieser Lebensphase zentrale lebenszyklische Übergänge vollziehen als auch, weil damit auch Hinweise zur zukünftigen Entwicklung des Alterns gewonnen werden können.

2) Gesellschaftlich betrachtet handelt es sich beim mittleren Lebensalter um eine sozio-kulturell ungenügend definierte Lebensphase, die durch ihren Zwischencharakter (nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt) bestimmt wird. Es zeichnet sich jedoch ab, dass das mittlere Erwachsenenalter - bis Mitte des 20. Jh. eine eher undifferenzierte Lebensphase - sich gegen Ende des 20. Jh. und zu Beginn des 21. Jh. immer mehr zu einer eigenständigen, ausdifferenzierten Lebensphase entwickelt; eine Lebensphase, welche spezifische Lebensdefinitionen, kulturelle Ausdrucksformen und Handlungsanweisungen einschliesst.

3) Das demografische Gewicht der mittleren Altersgruppe erhöht sich aufgrund demografischer Entwicklungen (Älterwerden geburtenstarker Jahrgänge, geringes Geburtenniveau) mittelfristig (Schweiz bis 2010). In der Schweiz sind die nächsten Jahre durch eine starke demografische Alterung der Erwerbsbevölkerung charakterisiert, mit bedeutsamen Konsequenzen für die Stellung älterer ArbeitnehmerInnen und die Organisation beruflicher Fort- und Weiterbildung. Berufliche Weiterbildung, aber auch berufliche Neuorientierungen im mittleren Lebensalter werden entsprechend eine noch vermehrte Bedeutung erhalten.

4) In Zusammenhang mit der erhöhten Lebenserwartung erfuhr auch das mittlere Lebensalter eine verstärkte demografische Sicherheit. Damit wurde es historisch erstmals möglich, so etwas wie eine Lebensmitte zu definieren und zu konstruieren. Wie in anderen Lebensphasen zeigen Frauen auch im mittleren Lebensalter signifikant geringere Mortalitätsrisiken als Männer. Geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede sind somit auch in dieser Lebensphase bedeutsam.

5) Die zunehmende Lebenserwartung der letzten Jahrzehnte führte zu einer Ausdehnung der gemeinsamen Lebenszeit von Generationen, womit Mehr-Generationen-Beziehungen historisch erstmals häufig wurden. Heutige Frauen und Männer können damit rechnen, selbst noch im 5. und 6. Lebensjahrzehnt zumindest einen Elternteil (meist Mutter) zu besitzen. Das mittlere und spätere Erwachsenenalter ist aber auch diejenige Lebensphase, in welcher häufig das Altern und Sterben der eigenen Eltern bewältigt werden muss.

6) Im Kohortenvergleich hat sich das Ausbildungsniveau von Männern und Frauen deutlich erhöht. Bei den heutigen Personen mittleren Lebensalter sind allerdings noch deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede des Bildungshintergrunds feststellbar. Frauen mittleren Lebensalters stehen momentan noch stark im Spannungsfeld traditioneller und moderner weiblicher Lebenschancen (und sie sehen sich oft konfrontiert zwischen traditionell orientierten Müttern und modern orientierten Töchtern).

7) Aus- und Weiterbildungsprozesse lassen sich auch in späteren Lebensjahren feststellen (und neben Kohorteneffekte zeigen sich altersspezifische Veränderungen innerhalb gegebener Kohorten). Ausländische Arbeitskräfte mittleren Alters sind allerdings mehrheitlich wenig ausgebildet (was Prozesse sozialer Unterschichtung widerspiegelt). Dies dürfte zukünftig zu einer wachsenden Zahl von ausländischen EL-EmpfängerInnen beitragen.

8) Rasche technologische und arbeitsmarktbezogene Wandlungen schwächen in jüngeren Kohorten die Verknüpfung zwischen formaler Bildung in jungem Erwachsenenalter und späteren Berufsstatus im mittleren Lebensalter ab. Dennoch verbleiben bedeutsame Effekte von Bildungsstatus auf den späteren Berufsstatus weiterhin bestehen.

9) Heirats- und Familiengründungsverhalten haben sich im Kohortenvergleich deutlich gewandelt: Während die heutigen Erwachsenen mittleren Alters ihr Elternhaus relativ früh verliessen, verblieben die Kinder dieser Generationen länger zu Hause. Während die heutigen Erwachsenen mittleren Alters mehrheitlich die Ehe als erste Form des Zusammenlebens wählten, ist es bei ihren Kindern mehrheitlich ein nichteheliches Zusammenleben. Die heutigen VertreterInnen des mittleren Erwachsenenalters haben im Kohortenvergleich früher und häufiger geheiratet als frühere oder spätere Geburtenjahrgänge.

10) Die grosse Mehrheit von Frauen und Männern mittleren Alters sind und bleiben verheiratet. Allerdings sind Zweitehen in dieser Lebensphase durchaus nicht selten, und auch die Scheidungshäufigkeit im mittleren Lebensalter ist ansteigend. Dagegen ist das Risiko einer Verwitwung vor dem AHV-Alter deutlich gesunken.

11) Die Frauen und Männer der geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge haben ihrerseits relativ wenig Kinder geboren, wodurch diese Generation zur Beschleunigung der demografischen Alterung und zum Wandel der intergenerationellen Unterstützungsverhältnisse beitrugen.

12) Während die heute Frauen mittleren Alters ihre Familiengründung vergleichsweise früh abschlossen, ist bei den jüngeren Frauenjahrgängen der Anteil älterer Mütter steigend, wodurch sich das Einsetzen der nachelterlichen Lebensphase verzögert. Die Frauen mittleren Alters gehören zudem Geburtsjahrgängen an, welche seltener kinderlos verblieben als frühere und spätere Geburtsjahrgänge. Damit wird der Anteil von älteren Menschen ohne Nachkommen in den nächsten Jahrzehnten eher sinken (um erst langfristig wieder anzusteigen).

13) Namentlich qualifizierte Frauen bleiben - aufgrund beruflich-familialer Unvereinbarkeiten - in der Schweiz vergleichsweise häufig kinderlos. Besonders ausgeprägt sind die Bildungsunterschiede in der Kinderlosigkeit bei jenen Frauenjahrgängen, welche sich heute im mittleren Lebensalter befinden.

14) Frauen und Männer mittleren Alters leben mehrheitlich in Kleinfamilien oder Paarhaushaltungen. Die Bedeutung komplexerer Haushaltsformen hat in dieser Lebensphase an Relevanz eingebüsst. Geschlechtsspezifische Unterschiede in Mortalität und Wiederverheiratung führen im späteren Erwachsenenalter (erneut) zu markanten und ansteigenden Unterschieden in der Haushaltsform von Männern und Frauen.

15) Alleinleben im mittleren Lebensalter ist bei Männern tendenziell eher mit beruflich-sozialer Desintegration verbunden, wogegen bei Frauen tendenziell eher gut qualifizierte Frauen in dieser Lebensspanne allein leben.

16) Für Eltern ist das mittlere Lebensalter jene Lebensspanne, in welcher sich das Erwachsenwerden und die soziale Ablösung ihrer Kinder abspielt. Der Beginn der eigentlichen nachelterlichen Phase konzentriert sich mehrheitlich auf das 6. Lebensjahrzehnt. Die vorliegenden Daten illustrieren allerdings die breite altersmässige Streuung dieser lebenszyklischen Veränderungen (in Abhängigkeit vom Alter bei Familiengründung, Kinderzahl und Beziehung zu den erwachsen gewordenen Kindern).

17) Eine familiendemografische Analyse zeigt, dass von 100 Frauen im Alter zwischen 40-49 Jahren sich nur 7 in einer intergenerationellen Sandwich-Position (gleichzeitig Kind/er Zuhause und pflegebedürftigen Elternteil) befinden. Von diesen 7 Frauen sind faktisch höchstens 3 tatsächlich mit einer intergenerationellen Doppelbelastung konfrontiert. Eine intergenerationelle Doppelbelastung ist somit keineswegs eine typische (und erwartbare) Erfahrung im Lebenslauf von Frauen.

18) In den späteren Phasen des Erwerbslebens erhöht sich das Risiko eines zweiten familial-beruflichen Vereinbarkeitskonflikts, in dem Sinne, dass berufstätige Frauen gleichzeitig auch familiale Pflege zu übernehmen haben. Von 100 Frauen im Alter zwischen 40-49 Jahren sind um die 7 potentiell einem zweiten familial-beruflichen Vereinbarkeitskonflikt ausgesetzt, bei den 50-54-jährigen Frauen sind es sogar 11 von 100.

19) Grosselternschaft - eine klassische sozio-kulturelle Altersrolle - setzt für viele Frauen und Männer schon während den letzten Erwerbsjahren bzw. schon vor Erreichen des AHV-Alters ein. Für Frauen der Geburtsjahrgänge 1910 bis 1940 beträgt der durchschnittliche Altersabstand zu den Enkelkindern zwischen 57 und 58 Jahren. Im Durchschnitt setzt der Übergang zur Grossmutterschaft bei Frauen im Alter von rund 54 Jahren ein, wobei sich allerdings je nach Familiengründungsverhalten von Frauen starke Variationen zeigen.

20) Die Erwerbsquoten von Frauen mittleren Alters haben sich im Kohortenvergleich deutlich erhöht, und diese Zunahme zeigt sich auch bei den über 50-jährigen Frauen. Die heutigen Frauen mittleren Alters sind durch ein vielfältiges Nebeneinander verschiedener familial-beruflicher Biographien charakterisiert.

21) Im Zeitverlauf sind offizielles AHV-Alter und tatsächliche Erwerbsaufgabe immer deckungsgleicher geworden, und eine berufliche Arbeit nach dem AHV-Alter ist zur Ausnahme geworden.

22) Frühpensionierungen sind in der Schweiz bis heute deutlich seltener als in anderen europäischen Ländern. In den 1990er Jahren wurden Frühpensionierungen allerdings auch in der Schweiz häufiger, namentlich bei Arbeitnehmern mit wenig qualifizierten Berufspositionen. Dabei hat sich die Stellung älterer Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt generell tendenziell verschlechtert (auch aufgrund teilweise offener Altersdiskriminierungen bei Stellenbewerbungen). Inskünftig gerät der Trend zu vorzeitiger Pensionierung allerdings immer stärker in Gegensatz zu den stattfindenden demografischen Entwicklungen der Arbeitskräfte

23) Rascher technologischer Wandel und wirtschaftliche Umstrukturierungen erfordern auch in späteren Phasen des Berufslebens eine verstärkte Dynamik (was etwa einen häufigeren Berufswechsel auch im mittleren Lebensalter einschliesst).

24) Der soziale Alternsprozess widerspiegelt sich im Feld des Erwerbslebens mit seinen Ungleichheiten und Positionierungsmöglichkeiten. Diesbezüglich wird deutlich, wie gerade auch das mittlere Lebensalter eine entscheidende Umbruchsphase vom jungen Erwachsenenalter ins höhere Lebensalter darstellt.

25) Das Erwerbseinkommen steigt im höheren Alter häufig an. Zwischen dem Alter von 50 Jahren und der Pensionierung tragen gleichzeitig Veränderungen der Haushaltszusammensetzung (Wegzug der Kinder) dazu, dass sich das Erwerbseinkommen auf weniger Personen verteilt, womit das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen bei den über 50-jährigen Erwerbstätigen einen vergleichbar hohen Wert erreicht (was in den letzten Jahren im Bereich von Werbung und Marketing zu einer merkbaren Entdeckung der über 50-jährigen Bevölkerung beigetragen hat).

27) Gleichzeitig öffnet sich im mittleren Lebensalter vermehrt eine Einkommenschere zwischen den Geschlechtern. Aber auch innerhalb jedes Geschlechts erhöht sich die Einkommensungleichheit im mittleren Lebensalter. Namentlich die Differenz zwischen sehr tiefen und sehr hohen Erwerbseinkommen vervielfacht sich über die Lebensalter hinweg. Diese Vergrösserung des Intervalls rührt aber nicht von einem generellen Breiterwerden der Spannbreite her. Im Gegenteil ist es lediglich der Anteil der sehr hohen Einkommen, der sich massgeblich verschiebt. Oder in anderen Worten: Hohes Einkommen wird zumeist erst im mittleren Alter realisiert, was den akkumulativen Charakter beruflicher Karrieren widerspiegelt.

28) Ein tiefer schulisch-beruflicher Bildungsstatus impliziert im mittleren Lebensalter mit grosser Wahrscheinlichkeit ein tiefes Einkommen, während ein hoher Bildungsstatus zwar sehr hohe Einkommen ermöglichen kann, dies aber nicht notwendigerweise der Fall ist. Entsprechend sind im mittleren Lebensalter die Einkommensunterschiede bei Personen mit höherer Bildung am stärksten ausgeprägt. Oder in anderen Worten: Untere Bildungsschichten werden relativ homogen von der Verteilung grosser Einkommen ausgeschlossen, und im wesentlichen können nur obere Bildungsklassen am Spiel um die grossen Einkommen teilnehmen - mit den entsprechenden Chancen und Risiken.

29) Die Bedeutung beruflicher Festlegungen in jüngeren Lebensjahren für das mittlere Lebensalter wird daran deutlich, dass sich je nach Lernberuf unterschiedliche Zusammenhänge zwischen Bildungsstatus, Einkommenschancen sowie soziale Position im Arbeitsmarkt ergeben. Darin widerspiegeln sich auch mit bestimmten Lernberufen verbundene soziale, technologische und wirtschaftliche Wandlungen, welche im mittleren Lebensalter entweder zu beruflichen Sackgassen oder zu Aufstieg und Erfolg beitragen. Im übrigen wird deutlich, dass die früher erfolgte Wahl eines reinen Frauen- bzw. reinen Männerberufs im mittleren Lebensalter weniger Aufstiegschancen eröffnet als die Wahl eines geschlechtsspezifisch weniger segregierten Berufsfeldes.

30) Ökonomische Optionen und Risiken sind mit spezifischen Formen sozialer Einbettung bzw. Entbettung assoziiert. Das Feld der Erwerbsarbeit und die Einbindung in spezifische familiale bzw. nicht-familiale Lebensformen sind im mittleren Lebensalter wechselseitig verknüpft, wobei diese Verknüpfung geschlechtsspezifisch geprägt ist. Während die Ehe und Kleinfamilie für Männer einen Ort der Inklusion bedeutet, ist die Familie für Frauen eher ein Ort der Exklusion.

31) Gegenüber allen anderen Lebensaltern nehmen die sozio-ökonomischen Krisenalter im mittleren Lebensalter eine bestimmte Ausprägung und ein bestimmtes Muster ein. Die Nullhypothese, dass sich die Ausprägung von Krisenindikatoren unabhängig vom mittleren Alter beschreiben lassen, lässt sich auf der Basis eines loglinearen Modells empirisch nicht bestätigen. Chancenlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt, aber auch Erwerbslosigkeit aufgrund von Krankheit sind in dieser Lebensphase relativ häufig. Relativ häufig zeigen sich in dieser Lebensphase aber auch die sozialen Folgen ehelicher und familialer Krisen.

32) Familiale Krisen und arbeitsmässige Desintegration sind im mittleren Lebensalter wechselseitig verknüpft. Enge Zusammenhänge zeigen sich auch zwischen Erwerbslosigkeit aus Krankheitsgründen, Bildungsstatus und Lebensform. Die Wahrscheinlichkeit von Erwerbslosigkeit im mittleren Lebensalter ist stark mit dem erreichten Bildungsstatus assoziiert. Zusätzlich wird aber auch deutlich, dass ein normalfamiliales Modell mit einem unterdurchschnittlichen Risiko von krankheitsbedingter Erwerbslosigkeit assoziiert ist.

33) Eine Detailanalyse zur sozialen Diversifikation und sozio-ökonomischen Integration im mittleren Lebensalter lässt zwei Dimensionen erkennen: eine Dimension ökonomischer Optionen und eine Dimension sozialer Ligaturen. Daraus lassen sich vier Hauptformen von Lebensweisen im mittleren Erwachsenenalter ableiten:

a) eine traditionale, hoch integrierte Lebensweise, charakterisiert durch traditionelle soziale Einbettung und hohe ökonomische Integration.

b) eine post-traditionale integrierte Lebensweise, charakterisiert durch hohe ökonomische Integration und einem gewissen Grad an sozialer Entbettung aus traditionalen familialen Strukturen bzw. eine verstärkte Integration in innovative Lebensformen.

c) eine sozial eingebettete Lebensweise an der ökonomischen Peripherie, charakterisiert durch traditionale soziale und familiale Integration, aber eher periphere Stellung in sozio-ökonomischen Feldern.

d) eine sozial wie ökomomisch eher desintegrierte Lebensweise, charakterisiert durch geringe ökonomisch Integration und ausgeprägter sozialer Entbettung.

34) Ökonomische Peripherisierung bedeutet nicht notwendigerweise soziale Marginalisierung, wenn entsprechende Formen sozialer Einbettung vorhanden sind. Soziale Entbettung aber hat vice versa selbst als zebrochenes familiales Modell keineswegs notwendigerweise eine ökonomische Peripherisierung zur Folge und kann im Gegenteil im mittleren Lebensalter post-traditionale Lebensformen mit eigenen Chancen generieren. Treffen jedoch eine ökonomische periphere Lage und soziale Entbettung aufeinander - und beide haben nach wie vor die Kraft sich wechselseitig zu verstärken - so fehlen im mittleren Alter die Möglichkeiten zu einer Politik der Lebensführung; soziale Marginalisierung ist dann in diesem stillen Lebensalter eine häufige Folge.

35) Die vorhandenen Daten deuten darauf hin, dass sich das physische Wohlbefinden (subjektive Gesundheit) und das psychische Wohlbefinden im Lebenslauf gegenläufig entwickeln. Auch die durchgeführten Tiefeninterviews bestätigen dieses Bild: Die Personen zu Beginn des mittleren Erwachsenenalters verfügen zwar über eine bessere gesundheitliche Verfassung als die um zehn Jahre ältere Gruppe, fühlen sich jedoch psychisch weniger gut als die ältere Gruppe. In späteren Lebensphasen wird eine abnehmende gesundheitliche Situation (mit vermehrtem Risiko von körperlichen Beschwerden) durch ein erhöhtes psychisches Wohlbefinden kompensiert; ein Prozess, der im mittleren Lebensalter einsetzt und sich im höheren Lebensalter noch verstärkt.

36) Die von den befragten Frauen und Männer mittleren Alters am positivsten erlebten Transitionen ihres bisherigen Lebens sind die erlebte und antizipierte Grosselternschaft, das Kennenlernen/die erste grosse Liebe, die Heirat sowie - bei Frauen - Schwangerschaft und Geburt der Kinder. Einige Transitionen werden ausgesprochen neutral bzw. ambivalent erlebt: Dazu gehört der antizipierte Übergang zum Altsein, die antizipierte und erlebte Menopause sowie der Auszug der Kinder aus dem Elternhaus. Während Männer den Auszug der Kinder häufig neutral erleben, zeigt sich bei den befragten Frauen allerdings eher ein polarisiertes Bild zwischen positiver versus negativer Einschätzung des Übergangs in die nachelterliche Lebensphase.

37) Zu den am negativsten erlebten Transitionen gehören der Tod des Vaters respektive der Mutter und die erlebte Pflegebedürftigkeit der Eltern. Der Tod der eigenen Eltern ist ein kritisches Lebensereignis, welches gesellschaftlich zwar wenig thematisiert wird, jedoch viele der befragten Frauen und Männer mittleren Alters stark und für längere Zeit betrifft und bewegt.

38) Trotz teilweise klar einschneidender Ereignisse empfindet die Mehrheit der Befragten die mittlere Lebensspanne dennoch insgesamt als eher stabil und kontinuierlich. Darin widerspiegeln sich traditionelle Vorstellungen zum Lebenslauf, mit dem Bild des mittleren Erwachsenenalters als stabile Periode nach den "wilden Jugendjahren" und vor dem "Pensionierungschock" des Alters. Teilweise widerspiegelt das Bild einer stabilen Lebensphase aber auch den Wunsch nach Kontinuität, namentlich bezüglich der intergenerationellen Beziehungen. Entsprechend wird die grösste Stabilität in der Beziehung zu den eigenen Eltern wahrgenommen, aber auch in der Beziehung zu den eigenen Kindern, zum Partner und die eigene Gesundheit betreffend.

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Letzte Aenderung: Dezember 2009

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